Ramsar-Gebiete


Die Ramsar-Konvention wurde 1971 in Ramsar, Iran, verabschiedet und etabliert auf der nationalen sowie der internationalen Ebene die Handlungsgrundlage für den Schutz und den angemessenen Umgang mit Feuchtgebieten und ihren Ressourcen. Bis heute gibt es 160 Vertragsstaaten, die die Konvention unterzeichnet haben und die Ramsar-Liste umfasst 1904 Feuchtgebiete, die etwa eine Fläche von 186,5 Millionen Hektar einnehmen.

Feuchtgebiete sind Schwerpunkte biologischer Diversität und der Lebensraum für viele besondere Pflanzen- und Tierarten. Sie sind von besonderer Bedeutung für den Erhalt seltener oder bedrohter Vogelarten, die von Lebensräumen in Wassernähe abhängig sind. Doch diese Regionen sind auch für den Menschen von großer Bedeutung und haben in vielerlei Hinsicht Einfluss auf unsere Lebensverhältnisse.

Die UNESCO-Liste der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung– geschützt durch die Ramsar-Konvention – umfasst neun Ramsar-Gebiete in Serbien, die eine Gesamtfläche von 53.714 Hektar einnehmen: Obedska Bara, Ludaško Jezero, Carska Bara-Stari Begej, Zasavica, Slano Kopovo, Vlasina, Gornje Podunavlje, Labudovo Okno und Peštersko Polje.