Die Schlucht Sićevačka Klisura
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Die Schlucht Sićevačka Klisura liegt in Ostserbien im Verwaltungsgebiet der Städte Niš und Bela Palanka.

Das Flusstal der Nišava ist der landschaftlich eindrucksvollste Teil der Region Sićevo. Wegen  der ungewöhnlichen Geologie und mit dem Dorf Sićevo im Zentrum, wird dieses Tal Sićevačka Klisura (die Sićevo-Schlucht) genannt. Sie reicht von Dolac am Ausgang des Bela Palanka-Beckens bis nach Prosek, dem Beginn des Niš-Beckens, und erstreckt sich damit auf eine Länge von etwa 17 km.

Die Schlucht entstand durch den Fluss Nišava, der hier seinen Weg durch den Kalkstein wusch. Diese große Schlucht setzt sich aus drei morphologisch unterschiedlichen Teilen zusammen. Gradištanski Kanjon, 7 km lang und zwischen dem Berg Oblik und den Svrljig-Bergen gelegen, ist der wohl schönste Abschnitt der Schlucht. Die engen, fast senkrecht und stufenförmig geformten Klippen sind der Nistplatz der letzten Goldadler in Serbien. Zur Sohle hin entspricht die Weite der Schlucht der des Flussbetts der Nišava, wobei die felsigen Wände der Schlucht eine Höhe von 400 m erreichen. Am Ausgang der Schlucht liegt der Berg Oblik. Dies ist ebenso wie die Jelašnica-Schlucht, der Lebensraum zweier tertiärer Relikte – nur auf dem Balkan vorkommender Arten – dem Serbischen Felsenteller (Ramonda serbica) und dem Nathalia-Felsenteller (Ramonda nathaliae).

Flussabwärts, zwischen dem Kloster des Heiligen Petka und der Mündung des Flusses Ostrovica, fließt die Nišava auf einer Länge von ungefähr 2 km in einem beckenähnlichen verbreiterten Bett mit leicht gewundenem Ufer. Der Abschnitt unterhalb des Klosters heißt Prosek-Schlucht. Sie erstreckt sich auf etwa 8 km von geologisch sehr unterschiedlicher Ausprägung.

Zur Linken der Schlucht liegt das Ostrovička Udolina-Talbecken, in welches der Hauptteil des Flusses Ostrovički Potok fließt.

Der umgebende Kalksteinfels besticht durch seine Karstformen. An der Oberfläche finden sich Karstformationen wie in Kamenica, Karren und Trichter, während zu den faszinierenden unterirdischen Formationen unter anderem zahlreiche Höhlen, Felsüberhänge, Kolke und Steinsporen zählen.

Zu den Charakteristik des Landschaftsbildes der Sićevačka Klisura gehören die natürlich geformten Stufungen, die in sich abwechselnden Oberflächen und plötzlichen Abhängen unterschiedlicher Winkel zutage treten.

Es gibt in der Sićevačka Klisura mittelalterliche orthodoxe Klöster und auch die Überreste der berühmten römischen Straße Via Militaris liegen hier.

INFORMATIONEN

JP “Srbijašume”
Šumsko gazdinstvo “Niš”
Prvomajska 4b, 18000 Niš
tel: +381 (0)18 520-043, fax: 46-074
www.srbijasume.rs
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