Die Tisa

Die Tisa ist mit 966 km der längste Nebenfluss der Donau. Sie entspringt in den westlichen Karpaten der Ukraine und vereint die Schwarze und die Weiße Tisa in sich. Sie fließt durch die Ukraine, die Slowakei, Rumänien, Ungarn und Serbien. In der Nähe von Stari Slankamen mündet sie in die Donau.

Bei entsprechenden Wasserpegeln ist die Tisa auf einer Länge von 690 km vom Zusammenfluss mit der Donau bis ins ungarische Vásárosnamény schiffbar. Der serbische Teil der Tisa erstreckt sich auf eine Länge von 168 km (etwa 17% der Gesamtlänge) zwischen dem Zusammenfluss mit der Donau bis an die serbisch-ungarische Grenze. Der größte Nebenfluss der Tisa ist der Fluss Mureş, gefolgt vom Begej, dem Bodrog, der Zlatica, dem Kereš oder Körös, dem Szamos und dem Sajó. Der Bački-Kanal  verbindet die Tisa mit der Donau, der Begejski-Kanal verbindet sie mit dem  Fluss Tamiš. Zu den wichtigen Städten entlang der Tisa zählen Tokaj, Szolnok, Csongrád, Szeged, Senta und Bečej.

Die Tisa bildet eine natürliche Grenze zwischen den Bezirken Bačka, auf dem rechten Ufer gelegen, und Banat auf der linken Uferseite. Da sie bei Stari Slankamen auch den dritten Bezirk der Vojvodina, Srem, schneidet, ist die Tisa ein echt vojvodinischer Fluss.

Mit Ehrfurcht und Bewunderung wurden in früheren Zeiten ihre Breite und ihr sich dahin  schlängelnder Verlauf betrachtet. Sie kommt in vielen Geschichten und Gedichten vor und soll der Legende nach das Geheimnis der Grabstätte Attila des Hunnen hüten.

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