Die Bajrakli Moschee in Belgrad
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Die Bajrakli Moschee im Herzen Belgrads liegt in der Gospodar Jevremova Straße und erhielt ihren Namen von der Fahne (türkisch: bayrak), die den anderen Moscheen bedeutete, zum Gebet zu rufen. Diese Stiftung von Sultan Suleiman II ist die einzig verbliebene der einst zahlreichen Moscheen in Belgrad. Sie wurde zwischen 1660 und 1688 erbaut und hat einen viereckigen Grundriss mit einem einzigen Innenraum sowie einer Kumpel auf dem Tambour. Sie ist aus Stein gebaut, wobei das Minarett aus Ziegeln errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte wurde sie  mehrfach zerstört und umfunktioniert.

Sie hieß ursprünglich nach ihrem Stifter, einem Textilhändler (Stoff: čoha) namens Hadži-Alija, Čohadži Moschee. Der Bau verfügte über einen einzigen Innenraum, eine Kuppel und ein Minarett. Während österreichischer Herrschaft (1717-1739) wurde sie in eine katholische Kirche umgewandelt. In dieser Zeit wurden die meisten der Moscheen Belgrads zerstört. Mit der Rückkehr der Türken wurde aus dem Gebäude wieder eine Moschee. Hussein-bey, Assistent des türkischen Hauptkommandeurs Ali-pasha, restaurierte 1741 die Moschee wieder als islamischen Gebetsort und so hieß sie für einige Zeit die Hussein-bey’s (oder –beg’s) bzw. Hussein-ćehaja’s Moschee (ćehaja: Assistent).

Nach ihrer Restaurierung im 19. Jahrhundert durch einen serbischen Edelmann wurde sie zur Hauptmoschee der Stadt. Heute ist sie das einzige aktiv genutzte muslimische Gebetshaus Belgrads.

INFORMATIONEN

Riyaset der islamischen Gemeinde in Serbien
www.rijaset.rs
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