Das Kloster Gračanica
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Gračanica wurde 1321 als Stiftung König Milutins errichtet. Bei diesem Kloster handelt es sich um eine Kreuzkuppelkirche (mit fünf Kuppeln) und sich abwechselnden Ziegel- und Steinfassaden.

Hier in Gračanica wurde das erste Mal in der alten serbischen Kunst der Familienstammbaum der  Nemanjić-Dynastie mit 16 Porträts dargestellt, während sich am Eingang der Kirche die Porträts des Stifters König Milutin und seiner Frau Simonida befinden.

Das Kloster beherbergt eine bedeutende Ikonensammlung, deren ältestes Stück – Christus der Barmherzige aus dem 14. Jahrhundert – auch wegen seiner ungewöhnlichen Größe von 2,69 auf 1,39 m bemerkenswert ist.

Das Kloster Gračanica fand unter dem Eintrag mittelalterliche Klöster in Kosovo (Serbien) Eingang in die Liste des UNESCO Welterbes. Seit 2006 befinden sich die Klöster ebenfalls auf der UNESCO-Liste des bedrohten Welterbes, was auf die instabile Sicherheitssituation in der Autonomen Provinz Kosovo und Metochien zurück zu führen ist. Das Gebiet wird zur Zeit von UNMIK (Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen in Kosovo) verwaltet. Die Klöster können nur in Begleitung von Mitgliedern der KFOR-Truppe besichtigt werden.

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