Die Klöster von Kosovo und Metochien
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Die Region der Autonomen Provinz Kosovo und Metochien besteht aus zwei Becken. Der Name des östlichen leitet sich von kos (Amsel) ab – Kosovo, während der westliche Teil metohGüter im Besitz der serbisch-orthodoxen Kirche – lagen, wovon sich der Name Metochien ableitete.

Das Gebiet der heutigen Autonomen Provinz Kosovo und Metochien war in seiner Blütezeit zum Ende des 13. und im beginnenden 14. Jahrhundert das Zentrum des mittelalterlichen Serbien. So erklären sich die in Kosovo und Metocheien in großer Zahl erhaltenen Stiftungen serbischer Herrscher, des Adels und von Kirchenbeamten.

Die Städte Peć, Prizren und Priština waren wichtige politische, kirchliche und wirtschaftliche Zentren, in deren Umgebung die Mehrzahl der hiesigen Klöster gegründet wurden. So, wie viele der Städte auf den Überresten antiker Siedlungen entstanden, wurden auch viele der Kirchen auf den Stätten älterer christlicher Kultur errichtet. Dies war eine übliche Entwicklung im byzantinischen Reich und den mit ihm verbundenen Ländern, welche aus den Ruinen des römischen Reichs hervorgingen.

Unter der Bezeichnung mittelalterliche Monumente in Kosovo werden vier Stätten in Kosovo und Metochien in de Liste des Weltkulturerbes der UNESCO geführt: das Dečani Kloster (wurde separat im Jahr 2004 aufgenommen), die Klöster des Patriarchats von Peć und von Gračanica sowie die Frauenkirche von Ljeviš (2006).

Diese mittelalterlichen Monumente Serbiens in Kosovo und Metochien sind 2006 aufgrund der in diesem Gebiet herrschenden instabilen Sicherheitslage auch in die UNESCO-Liste des bedrohten Welterbes aufgenommen worden. Zur Zeit wird das Gebiet Kosovo und Metochien von UNMIK (Übergangsverwaltung der Vereinten Nationen in Kosovo) verwaltet. Die Klöster können nur in Begleitung von Mitgliedern der KFOR-Truppe besichtigt werden.

INFORMATIONEN

Diözese Raška-Prizren
www.eparhija-prizren.com
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